Bericht der GLP Hausen zur Gmeind am 11.6.2025
Die Rothübel-Türnhalle mit links die Reformierte Kirche (Corine de Kater, GLP)
Mit diesen Verkäufen sinken die Schulden von Hausen substanziell auf ein tragbares Niveau. Dadurch gewinnt die Gemeinde den finanziellen Handlungsspielraum, den sie braucht, um ihre Aufgaben in Zukunft erfüllen zu können. Diese Aufgaben sind zahlreich und aufwendig.
Eine der auf sie zukommenden grösseren Aufgaben ist die Hauptstrasse, an der die vier Bushaltestellen behindertengerecht gestaltet werden müssen sowie Belagsarbeiten und weitere Verbesserungen anstehen. Die Gesamtkosten dafür werden vom Gemeinderat auf 2,5 Millionen Franken geschätzt; es würde die GLP nicht wundern, wenn es am Ende eher mehr kosten wird.
Die GLP begrüsst, dass der Gemeinderat die Planung und Projektierung der Hauptstrasse nun anpackt, steht doch auch der Bau einer Fernwärmeleitung unter der Hauptstrasse durch die IBB bevor. Mit der Umgestaltung der Bushaltestellen ist die Gemeinde ohnehin in Verzug. Erfreulicherweise genehmigte die «Gmeind» den Projektierungskredit denn auch.
Sie nahm auch den Zusatzantrag eines GLP-Mitglieds an, dass die behindertengerechte Umgestaltung der wichtigsten und am meisten frequentierten Bushaltestelle «Post» nicht wie vorgesehen in die zweite Etappe verschoben wird, sondern ebenfalls in der ersten Etappe projektiert wird.
Der doch ziemlich hohe Kredit von 2,8 Millionen Franken für den Umbau und die Totalsanierung des gemeindeeigenen Mehrfamilienhauses Mitteldorfstrasse 3 wurde relativ knapp zurückgewiesen. Der Gemeinderat erhält damit die Chance, nochmals ein abgespecktes oder modifiziertes Projekt für die unbestritten sanierungsbedürftige Liegenschaft mit hindernisfreien Kleinwohnungen vorzulegen.